Referenz der Stadt Stapelholm
12.11.04
Referenzen zum Energiespar- und Umwelterziehungsprogramm der Firma Öko-Smart
Seit vielen Jahren schon suchte ich nach einem praktikablen Einstieg in ein Energiespar/ Klimaschutzprogramm für unsere Stapelholm-Schule mit 450 SchülerInnen. Ich hatte vorher Kontakt zu einigen Kollegen an Gymnasien, die dieses mühsam in Eigenregie durchführten und mir waren deshalb die typischen Akzeptanzprobleme bekannt. Beispielsweise war die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Schulträger eine Hürde, die für die meisten Kollegen schwer zu nehmen war. Die Kooperation mit Öko-Smart umgeht diese Schwierigkeit für die betreuenden KollegInnen elegant, da die Firma alle Abrechnungen etc. nach Vorlage der Unterlagen durch den Hausmeister durchführt. Es ist ebenfalls sichergestellt, dass technische Probleme in der Schule bei der Licht- und Heizungsanlage kompetent durch Öko-Smart aufgespürt werden. Dieses kann ein normalerweise auch eine engagierte Lehrkraft nicht leisten und deshalb ist der umfassende Check der Energieanlagen der Schule eines der Vorzüge im Programm von Öko-Smart. Die prompte Versorgung mit den Licht- und Heizungsprotokollen und den resultierenden Verbesserungsvorschlägen, die dann der Hausmeister erledigen kann, sind zielgerichtet und effektiv.
Der kundenfreundliche Einsatz von Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen vor Ort in der Schule gehört zu den besonderen Stärken von Öko-Smart.
Die betreuenden KollegInnen können sich auf die pädagogische Umsetzung des Programms konzentrieren, das ebenfalls von Öko-Smart begleitet wird.
Die Einführung des Programms in der Schule durch Öko-Smart vor der Lehrerschaft, den Elternvertretern und Schülern schafft eine Atmosphäre des Aufbruchs, die lange vorhält und die Kinder motiviert. Ein Teil der Ersparnisse kann für Wettbewerbe ausgeschüttet werden, damit besonders gute Energiesparklassen belohnt werden. Jedes Jahr schreibt Öko-Smart einen Umweltwettbewerb aus, bei dem interessante Preise gewonnen werden können. Insgesamt ist die Programmteilnahme ein geeigneter Einstieg der ganzen Schule in die „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, die von der UN in der Dekade bis 2015 für alle Schulen als Querschnittsaufgabe verbindlich werden wird. Begriffe wie Gestalungskompetenz und Bewertungskompetenz können mit dem Programm umgesetzt werden.
Die zusätzliche monatliche Versorgung mit Umwelttipps für die „Öko-Smart Ecke“ in der Aula hat einen hohen fachlich/sachlichen und pädagogischen Standard.
Insgesamt ist die Zusammenarbeit mit der Firma kollegial, intensiv und von freundlicher Atmosphäre geprägt. Sie findet überwiegend per eMail statt. Diese Kommunikationsform ist der schnellste und billigste Weg ins weite Kanada (alle MitarbeiterInnen sprechen deutsch) und alle Anfragen und Abrechnungen wurden zur vollsten Zufriedenheit von dort termingerecht erledigt.
Wichtig wird es sein, dass die Verbindungslehrer/innen bei einer Programmteilnahme zur Eigenmotivation eine Schulstunde ermäßigt bekommen; diese Möglichkeiten sind an den deutschen Schulen vorhanden.
Ich bin neben meiner Tätigkeit als Realschullehrer in den Fächer Mathe, Bio, Phy und Chemie regional (für 80 Schulen) als Kreisbeauftragter für Natur-Umwelterziehung tätig , arbeite außerdem in einer Arbeitsgruppe mit, die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BfnE) an den Schulen in Schleswig-Holstein fördert.
Hans-Gerhard Dierks
Stapelholm-Schule
24803 Erfde

