Leitender Energieberater

Eckhart Stoyke sammelte langjährige Berufserfahrung bei verschiedenen deutschen und kanadischen Firmen, zum Beispiel Shell, Lufthansa, Polychemical Industries und Dow Chemical. In Kanada erwarb er Kenntisse auf dem Gebiet der Plastikverarbeitung und als Designer für Maschinen zur Großrohrherstellung. Als Pipelineingenieur bei Shell Deutschland arbeitete er 4 Jahre an dem Entwurf, Bau und Betrieb einer internationalen Multi-Produktpipeline.
Die nächsten 12 Jahre arbeitete er für Dow Chemical u.a. im Design und Bau von Chemikalienumschlagseinrichtungen, eines Erdgasverteilungsnetzes mit Druckminderstation für die Versorgung des werkseigenen 112- Megawatt -Kraftwerks, als Projektingenieur für eine Aethylenverflüssigungsanlage, als Projektleiter für den Bau eines Tanklagers und zweier Chemikalientankflußschiffe in Khorramshar, Persien, sowie als Projektleiter für die Entwicklung und den Bau einer Kesselwagenreinigungsanlage. Es gelang ihm bereits im Jahre 1978, eine große Gasverflüssigungsanlage kostengünstig mit dem Kältemittel Propylen, anstatt dem Ozonkiller CFC, auszurüsten.
Daneben war er Mitglied des Energy Audit Teams des Dow-Werks Stade.
Im Jahre 1980 war er Mitglied von Dow Chemicals Maritime Technology Centre für Chemikalientanker, Europa, in Stade. In dieser Funktion nahm er Teil an der Arbeitsgruppe der chemischen Industrie in Brüssel für die Erarbeitung von Richtlinien für den sicheren Chemikalientransport und wurde von dieser Gruppe als Beobachter zur IMCO, der UNO-Organisation für Sicherheit zur See und den Schutz der Meere, nach London geschickt. Dort nahm er an der Arbeitsgruppe zur Lösung der Probleme der Verabschiedung der Meeresschutzkonvention Marpol 73 teil und stellte der IMCO-Vollversammlung ein von ihm entwickeltes Verfahren zur 90-prozentigen Reduzierung der Chemikalienrestmengen an Bord von Chemikalientankern vor. Dadurch wurde der Hemmschuh der Ratifizierung beseitigt, die mangels teurer Auffangvorrichtungen an Land für die Aufnahme von Waschwasser mit Restchemikalien, nicht ratifizierungsfähig war. Durch die Verminderung der Restchemikalien um 90% wurden die Slopaufnahmeeinrichtungen an Land fast überflüssig.
1981 wanderte er ein zweites Mal nach Kanada aus und wurde der Energieberater der 200 Schulen des Edmonton Public School Board in der Provinz Alberta.
Eckhart Stoyke ist der Gründer der Firma EEC Energy and Environmental Consulting Inc. und entwickelte das Konzept für das Öko-Schulprogramm (Die Firma EEC und das Öko-Schulprogramm wurden im Januar 2004 auf Carbon Busters Inc. (CBI) und Öko-Smart Programm umbenannt).
Das Öko-Smart Programm beruht auf Eckhart Stoykes 11-jähriger Erfahrung beim Edmonton Public School Board. Dort eignete er sich als Energieberater der 200 Edmontoner Schulen Wissen über schulische Einsparpotentiale an. Das Programm, welches in dieser Tätigkeit entstand, erhielt die folgenden Auszeichnungen: "Bundesweit bestes Energiesparprogramm" vom kanadischen Ministerium für Energie und Ressourcen und "Bestes Energiesparprogramm" von der Vereinigung der Ingenieure im Energiewesen. In seiner Arbeit als Energieberater trug Herr Stoyke dazu bei, dass Schulen bis dato Einsparungen in Höhe von über 10 Millionen Euro erzielten.
In seiner jetzigen Tätigkeit als leitender Energieberater bei Öko-Smart beschäftigt sich Eckhart Stoyke hauptsächlich mit der Entwicklung von Betriebsmittel-Einsparkonzepten für Schulgebäude und deren praktische Umsetzung.
Veröffentlichungen:
Stoyke, Eckhart. 1981. Slops and Residue Disposal - a new approach. In: MariChem 80 Proceedings: Conference on the Marine Transportation, Handling and Storage of Bulk Chemicals (London, 21-23.10.1980). Orion Print Services, Luton, England, Seiten 147-153.
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